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Durch Kontakte mit der Hilfsorganisation ROMHELP in Rumänien
konnte "ART AID - Kunst hilft helfen" einem blinden Rumänen durch eine Augenoperation in München wieder zu Augenlicht verhelfen. Der Mann hatte durch seine Augenkrankheit nicht nur seine Arbeitsstelle,
sondern auch noch seine Wohnung und seine Frau verloren. Durch die Hilfe kann er nun wieder seine 3 Kinder selbst ernähren.
 Gabriel Anghel (mitte) kurz vor der Operation in München
mit der Dolmetscherin (links) und Br. Johannes S. Estner OPR von der Abtei St. Severin am 15.8.2001.
Pressetext:
Dank Kaufbeurer Hilfsorganisation kann blinder Rumäne wieder sehen
Kaufbeuren - Durch Kontakte mit der Hilfsorganisation ROMHELP in
Rumänien wurde die gemeinnützige Stiftung "ART AID - Kunst hilft helfen" aus Kaufbeuren gebeten, einen Arzt zu suchen, der Gabriel Anghel aus Rumänien operieren könnte: Gabriel Anghel war früher beim
Militär, auf Grund einer Krankheit wurde er blind (Grauer Star mit Komplikationen). Seine Frau verließ ihn daraufhin und er musste nun seine drei Kinder selbst ernähren, was er aber wegen seiner Blindheit
nicht mehr tun konnte. Er verlor seine Wohnung und lebt nun mit seinen Kindern in einfachsten Verhältnissen. Herr Anghel konnte auf Grund mangelnder technischer Möglichkeiten nicht in Rumänien operiert werden.
Die bekannte Künstlerin Ute Patel-Mißfeldt empfahl der Stiftung "ART AID - Kunst hilft helfen" einen bekannten Augenarzt in Neuburg an der Donau, der bereit gewesen wäre, Herrn Anghel unentgeltlich zu
operieren. Auf Grund der Schwere der Augenerkrankung verwies dieser den Verein an Prof. Kampik, dem Leiter der Universitäts-Augenklinik in München. Es wurde für den 13.8.01 ein Untersuchungstermin vereinbart.
Am 12.8.01 kam Gabriel Anghel nach 33 Stunden im Bus in München an. Bei der Untersuchung am Montag, 13.8.01 wurde festgestellt, daß Gabriel auf einem Auge
operiert werden kann, wobei die Chancen schlecht standen, ob und was er dann sieht. Durch großes Entgegenkommen des Krankenhauses konnte Gabriel schon am 16.8.01 operiert werden. Am folgenden Tag wurde er
entlassen und war ganz begeistert, daß er die Farbe seiner Hände erkannte. Am Samstag konnte er schon die einzelnen Stufen einer Treppe erkennen. Abends trat er die Fahrt mit dem Bus zurück nach Rumänien an.
Inzwischen kann er wieder ohne Hilfe auf der Straße gehen, nachdem er 7 Jahre lang blind war. Er kann auch schon wieder partiell lesen und schreiben.
Die gemeinnützige Stiftung "ART AID - Kunst hilft helfen" bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern aus Kaufbeuren und München, durch die die Stiftung die Krankenhauskosten übernehmen konnte. Ein
ganz besonderer Dank gilt Frau Klepp und ihrer Familie aus München, bei der Herr Anghel wohnen durfte, und die alles übersetzt hat. Wer für die postoperative Nachbehandlung und weitere Projekte der
Stiftung "ART AID - Kunst hilft helfen" spenden möchte, kann dies unter der Kto-Nr. 559 71 66 bei der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren,
BLZ 7345 0000. Weitere Informationen über die Stiftung unter Tel. 08341/9 08 24 90.
 Gabriel Anghel mit seinen drei Kindern vor der Operation in Bukarest
Gabriel Anghel lebt in Bukarest in einfachsten Verhältnissen.
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